Ein bisschen zu früh, ein wenig wie in Trance und surreal ist die Szene, an die ich jetzt in Heathrow zurückdenke! Hamburg zurückgelassen, ein Magen voll Gummibärchen und eine Tagesstunde gewonnen, aber mal ehrlich, das bedeutet nur, dass ich eine Stunde länger in London im Flughafen sitzen darf als ursprünglich gedacht. Nun gut in drei Stunden wird wenigstens das erste aufregende Ereignis eintreten, ich erfahre zu welchem Gate ich muss... vorher ist das hier nicht festzustellen und so verbringe die nächste Zeit auf den großartig unbequemen Holzbänken, für ein Shoppingtrip durch Tiffany’s & Co reicht das Budget leider doch nicht.
Nun sitze ich also in der großen Lounge in Terminal 3, um mich rum alles was die Welt so zu bieten hat, der Kampf um die Energie nimmt neue Ausmaße an, jeweils nur 8 Steckdosen, für die gefühlte 50 Reisende, die jedes mal einen neuen Sprint einlegen, wenn endlich wieder ein Ladeplatz frei wird – für mich spielt’s eh keine Rolle, das englische Steckersystem hab ich dann doch nicht mitgenommen, aber die Pole Position aus der ich den Kampf um die Energie beobachte lässt die Zeit ein wenig schneller vergehen. Darüber hinaus stellt sich die Konstruktion als wundervoller Spielplatz für kleine Kinder heraus, die sich zwischen und unter den Ladekabeln hin und her schlängeln, ganz zum Leidwesen der dazugehörigen Besitzer. Nicht zu vergessen, die Planschbecken, oder um genauer zu sein, die Ansammlung kleiner Eimer, die das von der Decke tropfende Wasser auffangen.
Gute 7 Stunden Flug (mit nur einem Kleinkind in Hörweite, dass Gott sei Dank keine Probleme mit dem Fliegen hatte), lande ich also heil in Ottawa....1 Stunde reichen hier für customs, emigration, erneutes Koffereinchecken, Terminal wechseln und erneute Sicherheitskontrolle aus und dann heb ich also noch einmal ab zu meinem finalen Ziel für heute.....
First morning:
Erste Nacht gut überstanden – abgesehen von dem kurzen Erstaunen darüber, dass die Hostelmitarbeiter mich in der Annahme meine Name sei wohl ein Männername in ein reinen guy’s room gesteckt haben: positive side effect, no stress with sharing the bathroom ;)
Ersten Abend mit ein großartigen Gruppe von neuen Menschen aus Deutschland und Neuseeland im Park verbracht und heute geht also Appartment hunting, Banken abklappern, Handyvertarg abschließen und und und los.... that was it from the other side Bacio grande Merle Perle
2ter Versuch...großer Organisationstag, hoffe es klappt alles ohne große Hindernisse. Knutscha aus einem normalen Steckdosenland ;-)
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