

Wie soll ich nur zusammenfassen, was in der letzten Woche alles passiert ist. Die Zeit vergeht wie im Fluge und die Tage füllen sich mit Organisieren, organiesieren und Stadt genießen!!! Wenn man durch die Straßen von Montreal geht hat man einfach das Gefühl schon eine Ewigkeit hier zu sein und gleichzeitig ist alles neu und aufregend und soll bitte nie nie zu Ende gehen. Das mein Start hier so easy ist liegt wohl vor allem an glücklichen Zufällen. Großartige neue Menschen umgeben mich und jeder Tag wartet auf mit neuen Überraschungen. Es ist Hochsommer und bei guten 30 Grad pulsiert diese Stadt. Parks, Kanalufer und Mont Royal sind bisher unsere Restaurants und einfach wundervolle Gastgeber. Neben den vielen kleinen Bars – die tatsächlich gutes Bier verkaufen, z.B. mit Ingwer taste – hat diese Stadt ein überwältigendes Angebot der Kultur. Dank meines favorite Hostel workers Chris sind wir am Freitag in der wohl schönsten Kino Openair location Montreals gelandet. Man hat eine Adresse, gelangt in die Rue St. Dominique, geht durch das Apartment eines völlig fremden Menschen, um schließlich in seinem Hinterhof gute 60 Leute zu finden, die gebannt darauf warten, dass die heutige Vorstellung von Badlands beginnt – Martin Sheen im Look von James Dean. Es gibt Popcorn, Bier und zu wenig Stühle um alle unterzubringen, eine kleine Katze schlängelt sich zwischen der Beamer-Laptop-Boxen-Konstruktion und das Gefühl Willkommen zu sein bubbled up – ok ich werde ein bisschen cheasy, aber genau so wunderschön war es einfach. Neben Straßenfesten, Flohmärkten, Straßenmusikern und wenig behindertenfreundlichen U-Bahnhöfen halte ich noch für besonders berichtenswert die Ausgabe der univsersitären Health Notes, die wir zuvorkommender Weise in unserer Orientierungsmappe vom International Students Office vorfanden. Thema der Ausgabe: Sexuality and Relationships... Eigentlich müsste ich an dieser Stelle eine Kopie des gesamten Textes integrieren, ich werde mich zu diesem Zeitpunkt aber nur auf die wichtigsten und notwendigsten Informationen beschränken:
Hier also 16 Safer Sex Practices:
1. Abstinence.
2. Enjoy solo activities. E.g. masturbation.
3. Use a barrier consistently and properly. E.g. condom or dental dam.
4. Negotiate sexual activity with your partner(s).
5. Properly disinfect shared sex toys.
6. Participate in activities where body fluids are not shared.
7. Avoid contact with another person’s sores.
8. Limit the number of sexual partners.
9. Share relevant information with each other about sexual history and sexually transmitted infection (STI) status.
10. Avoid sex under the influence of an amount of alcohol and/or drugs that would interfere with decision making or sticking with decisions you have made about sexual activity.
11. Get tested for STIs
12. Get vaccinated for STIs. E.g. Hepatitis B and HPV.
13. Inform your previous partners if you dicover you have and STI.
14. Treat and STI.
15. Adopt positive attitudes towards safer sex.
16. Become knowledgeable about safer sex
So my friends please keep those options in mind!
Und bevor ich mich in das Reich meiner Träume in meinen eigenen vier Wänden begebe möchte ich kurz noch meine Wohnung, bzw. ich sollte besser Hausgemeinschaft vorstellen. Gerry ist mein sweet and lovely new roommate, der mich heute mit chickensalad and whitewine dinner willkommen geheißen hat. Unter uns wohnen Ragner, ein deutscher Regisseur, der seit nun mehr 9 Jahren in Montreal seine Lebensmitte gefunden hat und Zoe, die Masseusin aus England, die in ihrer Wohnung kanadischen Charme mit britischem Landhausstil mischt. Ich glaube einen besseren Einstand als hier hätte ich mir kaum wünschen können....that was it from the other side for tonight, please tune in the next time we’re on bisous Merle-Perle